Gloriosa - Symphonic Poem for Band (Complete), Yasuhide Ito

Gloriosa - Symphonic Poem for Band (Complete), Yasuhide Ito

Musiknoten Gloriosa - Symphonic Poem for Band (Complete), Yasuhide Ito
Bestellnummer: 340204  
Kategorie:: Blasorchester  
Schwierigkeitsgrad: 6 - Extrem schwer  
Dauer: 19:46 Minuten  
*Preis: 320,00 €
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Gloriosa - Symphonic Poem for Band (Complete), Yasuhide Ito - Blasorchester
Komplettes Werk (kmpl. Partitur + Stimmen Sätze I + II + III)
Inhalt:
01. Oratio
02. Cantus
03. Dies Festus

Dieses Meisterwerk von Yasuhide Ito aus dem Jahr 1990 ist nun in einer grafisch überarbeiteten Fassung bei Bravo Music erschienen. Eine qualitativ hochwertige Notenausgabe für eines der bedeutendsten Werke der Blasorchesterliteratur!
Die bewegende, kraftvolle Hommage an das frühe Christentum in Japan stellt den interkulturelle Konflikt und dessen Auflösung musikalisch dar. "Gloriosa" wurde 1989 in Auftrag von der Sasebo Band of the Maritime Self-Defense Force in Kyushu (Südjapan) in Auftrag gegeben und 1990 uraufgeführt.

"Gloriosa" ist inspiriert von liedern der Kryptochristen (versteckte Christen) in Kyushu. Das Christentum war in der Mitte des 16. Jahrhunderts nach Japan gekommen und brachte auch westliche Musik mit sich. 1612 wurde das Christentum von der Regierung verboten, jedoch übten die versteckten Christen ihren Glauben weiterhin aus. Dafür "japanisierten" sie auch die gregorianischen Gesänge. Beispielsweise wurde aus dem lateinischen Wort "Gloriosa" im Japanischen " Gururiyoza". Yasuhide Ito wurde von dieser überlebensnotwendigen Änderung der Liturgie zu seinem Werk inspiriert, auch um dieses einzigartige kulturelle Rätsel zu lösen.

Der Komponist Yasuhide Ito erklärt:
Der Bezirk Nagasaki in der Region Kyushu akzeptierte fremde Kulturen auch in der Zeit der Abgeschirmtheit und war Japans einziges Fenster zur Außenwelt. Nach dem Verbot des Christentums, wurde diese Glaubensrichtung in dieser Gegend dennoch beibehalten und im Geheimen überliefert. Mein Interesse wurde geweckt, wie die lateinischen Wort der gregorianischen Gesänge in den 200 Jahren des versteckten christlichen Glaubens "japaninisiert" wurden. Diese Musik bildet die Grundlage von "Gloriosa".

I. Otario

Der erste Satz basiert auf dem gregorianischen Gesang „Gloriosa“ und beginnt mit den Worten “O gloriosa Domina excelsa super sidera que te creavit provide lactasti sacro ubere.” Gesungen wird dieser Text von Männerstimmen, nachdem der Satz mit Glockenklängen beginnt. Dieser Satz steht für die Gebete das Leiden der versteckten Christen.

II. Cantus
Der zweite Satz verbindet gregorianische Gesänge mit japanischen Elementen, indem er mit dem Solo einer japanischen Ryuteki-Flöte beginnt, die im Blasorchester durch eine Piccolo-Flöte imitiert wird. Das Thema basiert auf der japanischen Volksmelodie, „San Juan - sama no Uta“ (Lied des heiligen Johannes) aus dem 17. Jahrhundert. Dieses Lied gedenkt dem Märtyrium von Nagasaki 1622, als zahlreiche japanische Christen ermordert wurden.

III. Dies Festus
Im dritten und letzten Satz, dem Finale, ertönt das Lied „Nahasaki Bura Bura Bushi“ aus Nagasaki, einem damaligen Zentrum der Christen. Dieses Lied wird zum feierlichen Abschluss des Werkes als triumphaler Choral präsentiert.

* Der Notenverkauf unterliegt der Preisbindung. Aus dem Grund können wir kurzfristige Preisanpassungen leider nicht ausschließen. Wir informieren Sie rechtzeitig.


Beachten Sie bitte, dass das Video nicht immer dem Arrangement des Artikels entspricht!
In manchen Fällen ist das Video nur ein Beispiel oder eine Inspiration für die Komposition.

 


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